Was ist neu bei Bookshift: Kategorienrecherche und klareres Einrichten
Letzte Woche hatte ich erwähnt, dass ein mehrsprachiger KDP-Kategorienbrowser in Kürze verfügbar sein würde. Diese Woche ist die wichtigste Neuerung, dass er vom Status „demnächst verfügbar" in einen echten Arbeitsbereich übergegangen ist, den ihr jetzt nutzen könnt.
Außerdem gab es jede Menge weniger glamouröse Aufräumarbeiten: besseres Hilfsmaterial, einen reibungsloseren Einrichtungspfad für Reihen und Cover sowie weitere Verbesserungen an der Übersetzungszuverlässigkeit. Das Motto ist denkbar einfach: weniger leere Felder, weniger rätselhafte Schritte und mehr Vorbereitung für die Veröffentlichung an einem einzigen Ort.
Der KDP Category Finder ist jetzt ein vollständiger Recherche-Arbeitsbereich
Bookshift verfügt nun über einen Amazon KDP Category Finder für die Marktplatz-Kategorienrecherche.
Ihr könnt ihn auf zwei Arten nutzen:
- mit einem bestimmten Buch oder einer übersetzten Ausgabe beginnen und Bookshift nach Kategorievorschlägen fragen;
- in die Katalogsuche wechseln und den Kategorienbaum eines Marktplatzes manuell durchsuchen.
Das ist wichtig, weil KDP-Kategorien nicht einfach übersetzte Bezeichnungen sind. Ein Kategoriepfad im deutschen, französischen oder japanischen Store kann sich strukturell vom US-Store unterscheiden. Der Finder ist genau auf diese Realität ausgelegt: den Amazon-Store auswählen, die Ausgabe wählen oder Details manuell eingeben und dann den Pfad in der jeweiligen Store-Sprache im Blick behalten, während Erklärungen helfen zu verstehen, was man gerade auswählt.

Ich habe außerdem einen praktischeren Kurzlisten-Ablauf hinzugefügt. Ihr könnt Kategorien, die ihr in Betracht zieht, speichern und sie dann auf die endgültigen drei KDP-Auswahlen eingrenzen. Das kommt der Art und Weise, wie Autorinnen und Autoren diese Entscheidung tatsächlich treffen, näher: erst wahrscheinliche Optionen sammeln, vergleichen und dann entscheiden, was ins Veröffentlichungs-Dashboard kommt.
Bessere Hilfe für den Einstieg
Das Hilfecenter verfügt jetzt über ein umfassenderes Video „Erste Schritte mit Bookshift". Es behandelt die wichtigsten Arbeitsabläufe an einem Ort: Übersetzung, Cover, Taschenbuch-Umschläge, KDP-Kategorien, Korrekturlesen, Transkription und Veröffentlichungsvorbereitung.

Ich habe auch das Cover-Hilfematerial überarbeitet, einschließlich der Cover-Workflow-Videos und der Cover-Hilfeartikel. Das ist die Art von Änderung, die leicht übersehen wird – aber sie ist wichtig, wenn man ein Tool zum ersten Mal ausprobiert und einfach wissen möchte, welchen Knopf man als Nächstes drücken soll.
Reibungsloseres Einrichten von Covern und Reihen
Auch die reihenbasierte Cover-Arbeit wurde stärker automatisiert.
Bookshift überträgt nun den Stil-Kontext einer Reihe besser auf folgende Aufgaben, sodass spätere Cover-Jobs mit einer stärkeren visuellen Kontinuität beginnen können, anstatt jedes Mal dieselbe Richtung von Grund auf neu aufzubauen. Ziel ist es, eine übersetzte Ausgabe, ein Reihencover oder ein Box-Set mit der gesamten Reihe verbunden wirken zu lassen, ohne dass jeder Auftrag zu einem langen Einrichtungsformular wird.
Außerdem wurden Fehler rund um die Cover-Sprachauswahl und die EPUB-Cover-Einfügung behoben, sodass die Cover-Übersetzung und der Cover-Austausch beim Vorbereiten der endgültigen Dateien weniger umständlich sein sollten.
Zuverlässigkeitsverbesserungen bei Übersetzungen, die ihr vielleicht nicht direkt bemerkt
Ein Teil der Woche floss in Absicherungen bei Übersetzung und Verarbeitung statt in sichtbare Bildschirme.
Das Übersetzungssystem vermeidet nun besser winzige, wenig hilfreiche Übersetzungsaufgaben, und es gibt mehr Prüfungen zur Quelltreue, bevor die Arbeit voranschreitet. Für Autorinnen und Autoren sollte das bedeuten: weniger merkwürdige Grenzfälle, bei denen ein echtes Manuskript auf eine Weise aufgeteilt, fortgesetzt oder validiert wird, die unnötige Risiken schafft.
Das ist kein auffälliger Knopf, aber es ist die Art von Arbeit, die Bookshift mit echten Büchern besser macht – und nicht nur mit sauberen Demo-Dateien.
Demnächst: BookReels
Noch eine Sache, auf die ich mich freue: BookReels rückt näher. Das Ziel ist es, Autorinnen und Autoren dabei zu helfen, ein Buch in kurze, social-media-taugliche Trailer-Clips zu verwandeln, ohne bei einem leeren Videoeditor anfangen zu müssen. Ich teste den Arbeitsablauf noch, bevor ich ihn breiter öffne, aber die Richtung ist vielversprechend: die Geschichte, den Ton und den Lesehaken des Buches nutzen, um Werbeclips zu erstellen, die sich spezifisch für das Manuskript anfühlen – und nicht wie generische Buchanzeigen.
Das Spannende daran ist die Spezifität. Die Charaktere sind eure Charaktere. Die Schauplätze sind eure Schauplätze. Die Hintergrundmusik ist auf die Stimmung der Szene abgestimmt, und wenn es passt, dann passt es nahezu perfekt. Ich glaube, BookReels werden BookTok in Brand setzen – und das nicht nur auf Englisch.
Womit ihr zuerst anfangen solltet
Wenn ihr eine übersetzte Ausgabe für Amazon vorbereitet, probiert zuerst den KDP Category Finder aus. Wählt den Zielmarktplatz, gebt euren Titel, das Genre, Schlüsselwörter und den Klappentext ein, und nutzt dann den Bereich für gespeicherte Optionen, um die endgültigen drei Kategorien einzugrenzen.
Wenn ihr neu bei Bookshift seid, beginnt mit dem „Erste Schritte"-Video im Hilfecenter. Es gibt euch einen schnellen Überblick darüber, wie die Tools für Übersetzung, Cover, Druck, Kategorien und Korrekturlesen zusammenpassen.
Und wenn ihr an einer Reihe arbeitet, gruppiert zusammengehörige Bücher weiterhin in Bookshift. Immer mehr des Cover- und Übersetzungsworkflows nutzt diesen gemeinsamen Reihenkontext, was mit wachsendem Katalog Zeit sparen sollte.